Papierflieger-Wettbewerb: Drei Modelle und eine faire Wertung

Pfeil, Gleiter und Weitflieger Schritt für Schritt aus A4-Papier falten und im Wettbewerb gegeneinander fliegen lassen. Für Kinder von 5 bis 12 Jahren, etwa 45 Minuten.

Basteln 5 bis 12 Jahre 45 Min. Draußen

Ein Stapel Druckerpapier reicht für einen ganzen Nachmittag. Erst faltet ihr drei Modelle, dann testet und verbessert ihr sie und lasst sie gegeneinander fliegen. Der Pfeil ist schnell. Der Gleiter bleibt lange in der Luft. Der Weitflieger kommt am weitesten. Fünfjährige brauchen beim Falten Hilfe, ab acht klappt es allein.

Grundfalz für alle Modelle

Alle drei Flieger fangen gleich an. Legt das A4-Blatt hochkant hin. Faltet es der Länge nach in der Mitte, streicht fest nach und klappt es wieder auf. An dieser Mittellinie richtet ihr alle Falten aus. Je genauer ihr faltet, desto gerader fliegt der Flieger.

Modell 1: Der Pfeil

  1. Die beiden oberen Ecken zur Mittellinie falten. Es entsteht eine Spitze.
  2. Die neuen schrägen Kanten noch einmal zur Mittellinie falten. Die Spitze wird schmaler.
  3. Den Flieger entlang der Mittellinie zusammenklappen. Die Falten liegen außen.
  4. Jede Seite so nach unten falten, dass die Flügelkante an der Unterkante des Rumpfes liegt.
  5. Die Flügel waagerecht ausklappen.

Werft den Pfeil kräftig und gerade nach vorn. Er ist schnell, sinkt aber früh.

Modell 2: Der Gleiter

  1. Die oberen Ecken zur Mittellinie falten.
  2. Die ganze Spitze nach unten klappen. Sie endet etwa zwei Zentimeter über der Unterkante des Blattes.
  3. Die neuen oberen Ecken wieder zur Mittellinie falten. Unten schaut die kleine Spitze heraus.
  4. Diese kleine Spitze nach oben über die Ecken falten. Sie hält alles fest.
  5. Entlang der Mittellinie nach außen zusammenklappen. Die Flügel so falten, dass der Rumpf etwa zwei Zentimeter hoch bleibt.

Lasst den Gleiter sanft und waagerecht aus der Hand gleiten, nicht werfen. Er fliegt langsam und lange.

Modell 3: Der Weitflieger

  1. Die obere Kante drei Zentimeter nach unten falten, dann noch zweimal je drei Zentimeter. So entsteht eine schwere Nase.
  2. Die oberen Ecken mitsamt der gefalteten Nase zur Mittellinie falten.
  3. Zusammenklappen und die Flügel schmal falten. Der Rumpf bleibt etwa drei Zentimeter hoch.
  4. Die hinteren Flügelkanten je einen Zentimeter leicht nach oben biegen.

Werft den Weitflieger kräftig und leicht nach oben. Das Gewicht vorn hält ihn stabil.

Der Wettbewerb

Am besten auf einer Wiese an einem Tag ohne Wind. Bei Regen geht es auch im langen Flur oder in der Turnhalle. Klebt mit Kreppband eine Startlinie. Es gibt drei Disziplinen mit je drei Würfen pro Kind, der beste zählt.

  • Weite: Gemessen wird, wo der Flieger zuerst den Boden berührt.
  • Flugzeit: Die Stoppuhr läuft vom Loslassen bis zur Landung.
  • Zielwurf: Der Wäschekorb steht fünf Meter entfernt. Ein Treffer im Korb gibt drei Punkte, eine Berührung am Rand einen Punkt.

In jeder Disziplin bekommt der Erste drei Punkte, der Zweite zwei und der Dritte einen. Bei großem Altersunterschied startet das jüngere Kind zwei Meter weiter vorn.

Sicherheit

Zielt nie auf Gesichter, die Spitzen sind hart. Knickt bei den Jüngsten die Spitze vor dem Wurf einen Zentimeter um.

Varianten

  • Flugwerkstatt: Nach der ersten Runde darf jeder seinen Flieger umbauen, etwa mit einer Büroklammer an der Nase oder kürzeren Flügeln.
  • Gestaltungspreis: Der schönste bemalte Flieger bekommt einen Sonderpreis.

Wie Niki dabei hilft

Tragt den Wettbewerb mit Freunden als Termin in den Familienkalender ein. Die Punkte aus der Wertung könnt ihr euren Kindern in Niki gutschreiben, wenn sie fair verloren haben.

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