Im Herbst gibt es überall Äpfel: aus Omas Garten, vom Wochenmarkt, von der Kita-Ernte. Aus einem Kilo Äpfel wird eine Dose voll knuspriger Chips, ganz ohne Zucker. Ihr arbeitet etwa zwanzig Minuten, den Rest macht der Ofen bei niedriger Temperatur. Kinder ab drei legen die Scheiben aufs Blech und helfen beim Wenden. Das Schneiden übernehmen die Erwachsenen.
Ofen und Zitronenwasser vorbereiten
Heizt den Ofen auf 100 Grad Umluft vor. Legt zwei Bleche mit Backpapier aus. Mischt in einer Schüssel den Zitronensaft mit dem kalten Wasser. Die Zitrone können Kinder mit einer einfachen Presse selbst auspressen. Im Zitronenwasser werden die Apfelscheiben nicht braun.
Äpfel schneiden
Wascht die Äpfel und stecht mit dem Apfelausstecher das Kerngehäuse aus. So entstehen hübsche Ringe mit Loch. Dann schneidet ihr die Äpfel quer in Scheiben von etwa zwei Millimetern. Mit dem Gemüsehobel werden sie am gleichmäßigsten. Den Hobel benutzt nur ein Erwachsener, denn die Klinge ist sehr scharf. Nehmt immer den Restehalter. Alle Scheiben sollten gleich dick sein. Sonst sind die dünnen schon dunkel, während die dicken noch weich sind.
Einlegen und auflegen
Legt die Scheiben sofort ins Zitronenwasser und lasst sie ein paar Minuten ziehen. Dann tupft ihr sie auf einem Küchentuch trocken. Jetzt sind die Kinder dran. Sie legen die Ringe nebeneinander auf das Backpapier, ohne dass sie sich überlappen. Wer mag, streut Zimt darüber. Vier Äpfel reichen für etwa zwei Bleche.
Trocknen im Ofen
- Schiebt beide Bleche in den Ofen.
- Klemmt einen Kochlöffel in die Ofentür, damit sie einen Spalt offen bleibt. So kann die Feuchtigkeit entweichen.
- Nach einer Stunde nehmt ihr ein Blech heraus und stellt es auf eine feste Unterlage.
- Jetzt die Scheiben wenden. Kinder helfen gern mit, aber erst, wenn ein Erwachsener das Blech abgestellt hat. Blech und Backpapier sind heiß.
Nach insgesamt anderthalb bis zwei Stunden sind die Chips fertig. Die Ränder wellen sich dann leicht und die Scheiben fühlen sich trocken an.
Abkühlen und aufbewahren
Richtig knusprig werden die Chips erst beim Abkühlen. Warm sind sie noch etwas biegsam, das ist normal. Lasst sie zwanzig Minuten auf dem Blech liegen. Dann füllt ihr sie in eine luftdichte Dose. Dort bleiben sie etwa zwei Wochen knusprig. Meist sind sie aber nach zwei Tagen aufgegessen.
Varianten
- Birnenchips: Geht genauso mit festen Birnen. Sie brauchen etwas länger.
- Bunte Mischung: Rote und grüne Äpfel sehen zusammen in der Dose schön aus. Sie schmecken auch unterschiedlich süß.
- Als Geschenk: In ein Schraubglas mit Schleife füllen. Das ist ein schönes Mitbringsel für Oma oder die Erzieherinnen.
- Für die Brotdose: Eine Handvoll Chips statt Keksen. Anders als frische Apfelschnitze halten sie den ganzen Vormittag.
Wie Niki dabei hilft
Setzt Äpfel und Zitronen in der Niki-App auf die Einkaufsliste. Sollen die Chips in die Brotdose für die Kita, tragt sie im Essensplan für die Woche ein.